Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz

Wann ist diese Begleitung geeignet für Sie?
Psychische Gesundheit ist eine unverzichtbare Grundlage, um sich als Mensch beruflich wie persönlich entwickeln zu können.
Wer sich psychisch nicht wohlfühlt, ist weder leistungsfähig noch kann er das Leben genießen, Freude empfinden und Enttäuschungen oder Verluste überwinden.
Falls Sie psychisch erkrankt sind (= diagnostische Kriterien erfüllen) und eine psychische Diagnose gestellt werden kann, ist Psychotherapie grundsätzlich zu empfehlen.
Aber auch, wenn Sie sich in Ihrer Lebensqualität, d. h. Ihrem Wohlbefinden und Ihrem Handeln nur leicht beeinträchtigt fühlen, biete ich Ihnen gern therapeutische Begleitung, damit Sie rechtzeitig und präventiv für die Fortsetzung Ihres Wohlergehens sorgen können.
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie behandle ich Sie z. B. bei
-
Belastungs- und Anpassungsstörungen nach persönlich schwerwiegenden Ereignissen
-
Angststörungen
-
körperlichen Symptomen, die medizinisch nicht erklärbar sind
-
ungünstigen Gedanken- und Verhaltensmustern, die sich immer wieder zeigen
-
beeinträchtigenden inneren Bewertungen.
Ich überbrücke mit Ihnen die Wartezeit auf einen kassenfinanzierten Therapieplatz oder begleite Sie bis zu Ihrem Therapieabschluss vertraulich und ohne Anträge.
Finden Sie zu mehr Leichtigkeit und Lebensfreude!
Wie sieht diese Begleitung aus?
Meine besondere Sorgfalt gilt dem Herausarbeiten der Ursache einer Störung oder Erkrankung. Erst wenn diese gefunden ist, können Ansatzpunkte erarbeitet werden, die realistische Aussichten auf eine Verbesserung bieten.
All das geschieht in einem geschützten Raum, der frei von Bewertungen ist und in welchem Sie, Ihr Anliegen und Ihre bisherige Lebensgeschichte und Strategien angenommen werden.
Menschen sind für mich nie gänzlich krank, sondern verfügen neben kranken Anteilen immer auch über gesunde Anteile. Diese funktionsfähigen, gut ausgerichteten Facetten gilt es zu nutzen und zu stärken und als wichtige Orientierung hin auf Gesundheit einzubinden.
Gleichzeitig braucht es einen Raum, bislang "Weggeschobenes" verarbeiten zu lernen, um sich schrittweise von Vergangenem zu lösen.
Zur Linderung Ihrer psychischen Erkrankung und zur Prävention nutze ich verschiedene Herangehensweisen unterschiedlicher Therapieschulen und verbinde diese zu einem für Sie geeigneten Vorgehen.
Methodisches Vorgehen
Eine Säule meines Vorgehens bildet der systemisch-konstruktivistische Ansatz.
Die systemische Sichtweise geht davon aus, dass Probleme nicht einzelnen Personen zuzuschreiben sind, sondern sich innerhalb eines Systems, d. h. eines Zusammenspiels mehrerer Personen und Faktoren entwickeln. Der konstruktivistische Ansatz legt zugrunde, dass jeder Mensch seine Wirklichkeit konstruiert und dadurch "automatisch" eine individuelle Sicht auf Menschen und Situationen herausbildet.
Das Ziel der systemischen Therapie besteht darin, Wahrnehmungs- und Handlungsmöglichkeiten zu erweitern, neue Interpretationsvarianten und -regeln zu ermöglichen. Neugier und Interesse für Veränderungen lassen sich wecken.
Eine zweite Säule bildet die Schematherapie, die zur sogenannten dritten Welle der kognitiv-verhaltenstherapeutischen Therapien zählt. Sie geht davon aus, dass eine Störung bzw. das Versagen der Versorgung von (meist kindlichen) Grundbedürfnissen ausschlaggebend für seelische Dysbalancen und Symptomentwicklung sind.
Der Mensch stellt sich unbewusst auf seine schädigenden Bedingungen ein, um seelisch und körperlich überleben zu können - er entwickelt sogenannte Schemata, die auch im Erwachsenenalter Wahrnehmung, Erleben und Verhalten wie ein Autopilot steuern. Die Therapie zielt darauf ab, diese Schemata zu erkennen, zu verstehen und zu verändern.
Die dritte Säule meiner therapeutischen Arbeit nennt sich EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing). EMDR hat ihren Ursprung in der Psychotraumatherapie, gleichwohl reichen die Anwendungsmöglichkeiten darüber hinaus. EMDR basiert darauf, dass jeder Mensch über eine natürliche Fähigkeit zur Informationsverarbeitung verfügt, mittels dessen er belastende Erfahrungen verarbeiten kann.
Zentrales Element der EMDR-Therapie sind bilaterale Stimulationen (über die Augen, über Berührungen oder über Töne). Der Klient kann so die mit dem belastenden Geschehen verbundenen Bilder und Situationen von den zugehörigen Emotionen entkoppeln und erfährt Befreiung.
Darüber hinaus kommen u. a. Methoden und Übungen aus der Rational-Emotiven Verhaltenstherapie nach Ellis, des Psychodrama, der Körperpsychotherapie (SEI), der Transaktionsanalyse sowie der Kommunikationspsychologie zum Einsatz.
Aufgrund meines integrativen Therapieverständnisses, das verschiedene psychotherapeutische Ansätze und Techniken kombiniert, richte ich die Psychotherapie auf Sie als Individuum aus - auf Ihre Bedürfnisse und Ziele.
Das macht Sie neugierig?
Was können Sie erwarten?
Entwicklung im Rahmen einer Psychotherapie ist sehr individuell und Heilung benötigt seine Zeit.
Sie geben das Tempo vor, in dem Sie neue Erfahrungen machen können und wollen.
Sie werden im Verlauf der Psychotherapie Ihre Perspektiven erweitern und mit Mut und Vertrauen Ihre Schwierigkeiten immer eigenständiger meistern. Dazu finden Sie mit meiner Unterstützung heraus, was hilfreich ist und welche Kraftquellen Ihnen zur Verfügung stehen (z. B. Fähigkeiten, Erfahrungen, Stärken) oder welche sich wieder entdecken oder neu entwickeln lassen.
Eine wichtige Voraussetzung ist daher die Bereitschaft, an und mit sich selbst zu arbeiten - während der Sitzungen und vor allem auch in der Zeit dazwischen.